Verwandlung

Endlich, das Glück und die Lebensfreude haben mich wiedergefunden!
Nach Tagen auf Tauchstation, das Herz für niemanden erreichbar, öffne ich mich wieder dem Leben und strecke mich der Sonne entgegen. 
Wo ich war? In einem Nebel von Zweifeln, Stolpersteinen und alten Trampelpfaden, und mir fehlte die kraft, einen Schritt zur Seite zu machen, innezuhalten, die Gedanken waren dafür zu wirr, zu schwer und eingefahren. Regungslos wie in einem Kokon habich dann beschlossen zu warten, gnaz passiv zu sein, ganz tief hineinzukriechen in mich. Damit ich schlussendlich wieder meine Fühler in Richtung Leben ausstrecken kann. Nie war das Licht schöner als jetzt. (S.62)